Ein nächtlicher Dieb
Zuerst hatte es Anja auf ihre Schusseligkeit und ihre Unordnung geschoben, aber nach einigen Wochen konnte es schließlich keinen Zweifel mehr daran geben, dass jemand ihre Unterwäsche stahl. Immer wieder, wenn sie ihre nasse Wäsche auf den Dachboden geschleppt und dort zum Trocknen auf die Wäscheleine gehängt hatte, wie es die Hausordnung vorsah, kam es vor, dass ein kleines Höschen oder ein hübscher BH fehlte, wenn sie am nächsten Tag die Wäsche wieder einsammelte. Das war ein echtes Ärgernis, das durch den rätselhaften Umstand, dass jedes verschwundene Wäschestück bei der nächsten oder übernächsten Wäsche wieder auf der Leine hing, als sei es nie woanders gewesen, nur unzureichend gemildert wurde.
Anja konnte nicht glauben, dass es jemand in ihrem Haus gab, der so etwas tat. Und warum tat er das? War es der fünfzehnjährige Sohn der Messners, der seine pubertären Phantasien an ihrer Wäsche befriedigte? Oder der alte Hansen, der einen Narren an ihr gefressen zu haben schien und sie im Treppenhaus immer mit „min Deern“ grüßte? Oder gab es einen heimlichen Cross-Dresser im Haus, der sich in ihrer Unterwäsche vor dem Spiegel befummelte? Anja fröstelte. Oder war es womöglich eine Frau?
Anja beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen. Sie verbrachte in den nächsten Tagen viel Zeit am Türspion, und immer, wenn ein Nachbar auf den Dachboden gestiegen und kurz darauf wieder zurückgekommen war, huschte auch sie nach oben und zählte ihre Wäschestücke durch. Der Übeltäter ließ sich so allerdings nicht stellen, doch bald häuften sich die Indizien, dass er nicht tagsüber, sondern nachts zuschlagen musste. Eigentlich ein naheliegender Gedanke, und Anja ärgerte sich, dass sie all die Tage umsonst ihren Nachbarn nachgestellt hatte.
Eines Abends, Anjas Wäsche hing bereits seit einem halben Tag duftend und tropfnass zum Trocknen auf der Leine, löschte Anja das Licht in ihrem Flur und setzte sich mit einer Thermoskanne Kaffee und ein paar belegten Broten an ihre Wohnungstür. Kurz nach Mitternacht schreckte sie auf, als sie Schritte auf der Treppe hörte. Sie drückte sich gegen ihre Tür und lugte durch den Spion. Sie konnte jedoch nichts sehen, das Licht im Treppenhaus blieb ausgeschaltet. Kurz darauf hörte sie die Schritte zurückkommen. Ihr Herz schlug ihr vor Aufregung bis zum Hals. In der Dunkelheit konnte sie nur die Umrisse eines Mannes erkennen, ihn aber nicht identifizieren. Sie hätte jetzt die Tür aufreissen und den Dieb zur Rede stellen können, doch das traute sie sich nicht. Sie war viel zu aufgeregt.
Doch dann machte der Dieb einen Fehler. Er öffnete die Tür der Wohnung gegenüber. Anja stockte der Atem. Für einen kurzen Augenblick fiel Licht aus dem Wohnungsflur ins Treppenhaus und erhellte das Gesicht des nächtlichen Schleichers. Anja konnte sehen, was nun ohnehin klar war: Es war der Holger Fechner von nebenan! Der Polizist!
Anja konnte es nicht fassen. Wieso machte er das? Ihm musste doch klar sein, dass er seinen Job verlieren konnte, wenn sie ihn anzeigen würde! Sie musste Gewissheit haben. Sie wartete noch eine Weile, dann schlich auch sie leise auf den Boden. Im Schein ihrer Taschenlampe zählte sie ihre Wäsche. Ein Stück fehlte: ein dünnes, knappes, fliederfarbenes Höschen. Der Holger, das Schwein! Was würde er jetzt gerade damit treiben?
Anja beschloss, es ihm auf besondere Weise heimzuzahlen. Am nächsten Morgen lauerte sie wieder an ihrer Tür. Gleich würde Holger herauskommen und die zwei Treppen nach unten laufen, um die Zeitung zu holen. Seine Tür würde er dabei nur angelehnt lassen. Sie trug eine luftige Weise Bluse, halterlose Strümpfe und schwarze High Heels, doch keinen Rock und keine Hose und auch keinen Slip. Ihre frisch rasierte Scheide glänzte blank und bloß.
Als Fechner kurz nach acht tatsächlich aus seiner Wohnung kam, huschte Anja leise durch das Treppenhaus hinüber in seine Wohnung. Sofort legte sich sich in aufreizender Pose auf das alte Ledersofa in seiner Wohnküche, in der bereits der frisch gebrühte Kaffee duftete.
Was tue ich hier eigentlich, fragte sich Anja, der ihre spontane Idee nun gar nicht mehr gefiel. Ihr Herz raste und ihre Handflächen schwitzen. Doch es war zu spät, um es sich noch anders zu überlegen. Schon hörte sie Holgers Schritte auf der Treppe näherkommen. Kurz darauf stand er in der Tür und starrte sie an.
Anja hatte ihren Nachbarn gehörig erschrecken und beschämen wollen, und das war ihr sichtlich gelungen. Holger waren sämtliche Gesichtszüge entgleist. Jetzt ging Anja aufs Ganze. Sie räkelte sich auf dem Sofa, hob ein Bein etwas an und präsentierte ihm damit ihre blanke Scheide noch provozierender
„Du hast noch ein Höschen von mir“, sagte sie beiläufig. „Wäre nett, wenn Du es mir wiedergeben könntest, dann kann ich mich fertig anziehen. Ich muss nämlich gleich ins Büro.“
Ihr Nachbar wurde rot und nickte. Er verwand kurz in seinem Schlafzimmer und kam mit ihrem Slip zurück. Verlegen verbarg er ihn hinter seinem Rücken.
„Jetzt gib schon her“, forderte Anja ihn auf, und zögerlich überreichte er ihr das Höschen. Es war zerknautscht, und man musste nicht lange suchen, um im Schritt, da wo das Höschen sich normalerweise über ihre Scheide und ihren Anus spannte, einen eingetrockneten Fleck zu entdecken, der erst nach der Wäsche entstanden sein konnte.
Anja sah ihren Nachbarn tadelnd an. Dann drückte sie sich das seidige Stück Stoff an ihre Nase und zog tief den Duft ein. Kein Zweifel, das war der typische würzige Geruch von nicht mehr ganz frischem Sperma. Anja kannte diesen Geruch durchaus an ihrer Wäsche, allerdings nur, bevor sie diese in die Maschine gab.
Sie sah, dass ihr Nachbar am liebsten vor Scham im Boden versunken wäre, und deshalb setzte sie noch einen drauf. Diese Lektion sollte für alle Zeiten sitzen! Also leckte sie aufreizend über die befleckte Stelle, dann nahm sie den bespritzen Teil des Stoffes in den Mund und saugte daran. Es schmeckte nur ein bisschen muffig.
Anja stand auf und stieg mit ihren Füßen in die beiden Beinlöcher ihres Slips. Dann streifte sie ihn über ihre langen Beine und rückte ihn sich schließlich an Bauch und Po zurecht. Ihr Nachbar starrte immer noch wie hypnotisiert auf den kleinen Fleck auf dem Stoff über Anjas Vagina. Jetzt endlich hatte er die Sprache wiedergefunden.
„Es tut mir leid… Ich hätte es natürlich noch gewaschen“, stammelte er. „Es wird nie wieder vorkommen, das verspreche ich.“
Anja sah ihn streng an. „Versprich nichts, was Du nicht halten kannst“, sagte sie. „Außerdem kann ich dich immer noch jederzeit anzeigen.“
Der Polizist starrte gequält zu Boden. „Bitte… bitte nicht“, presste er schließlich heraus.
Anja hatte nicht vor, ihn anzuzeigen, aber das wollte sie ihm vorerst nicht sagen. Außerdem musste sie zu ihrer eigenen Verwunderung feststellen, dass sie die Situation ziemlich angemacht hatte, als sie sich ihr spermabeflecktes Höschen wieder überstreifte und den Samen eines Mannes nun so nah an ihrer Haut trug. Deshalb tat sie nun etwas, das nicht mehr zu ihrem Plan gehörte.
Sie trat ganz nah vor ihren Nachbarn und streifte den Slip wieder ein paar Zentimeter herunter. Zwischen ihrer Scheide und dem Stoff war nun ein kleiner Spalt.
„Altes Sperma reizt mich nicht. Frisches Sperma schon eher… Komm, wichs mir das Höschen noch einmal voll!“
Der Nachbar starrte sie entgeistert an.
„Was ist? Soll ich zur Polizei gehen? Kannst mich ja gleich mit auf Dein Revier nehmen, dann machen wir die Aussage gemeinsam.“ Anja war beflügelt von ihrer Macht über Holger, der nun verunsichert seine Hose öffnete und sein Glied hervorholte.
„Los, wichs mir ins Höschen!“, wiederholte Anja, und der Nachbar begann, langsam sein Glied zu reiben, dass sich überraschend schnell aufrichtete. Anja sah ihn auffordernd an, und der Nachbar wichste schneller. Bald bildeten sich erste Schweißtropfen an seiner Oberlippe, er keuchte leise, und Anja gefiel das.
Als die pralle, rote Eichel vor ihrem Bauch zu zucken begann, hakte sie ihren Daumen in das Bündchen ihres Slips und zog den Stoff nach vorne. In diesem Augenblick ergoss sich der Nachbar und spritze sein Sperma ein zweites Mal in Anjas Höschen. Sie achtete darauf, dass kein Tropfen danebenging, und nachdem der Samenfluss versiegt war, tupfte Anja die Eichel gewissenhaft mit einem noch trockenen Stück des Stoffes ab und richtete dann wieder den Sitz ihres Slips.
Warm und klebrig fühlte sie nun das frische Sperma, das sich unter dem Druck des Stoffes auf ihrer Haut verteilte. Anja lächelte ihrem Nachbarn zu, dann verließ sie wortlos seine Wohnung und ging zurück in ihre.
Zwei Minuten später klingelte Anja noch einmal bei ihm. Sie trug die gleiche Kleidung wie eben, nun aber auch einen knapp knielangen dunkelgrauen Rock und eine grüne Umhängetasche. Sie war auf dem Weg ins Büro. Als Holger ihr die Tür öffnete, schob sie kurz ihren Rock hoch und zeigte ihm, dass sie noch immer das bespritzte Höschen trug. Dann streifte sie den Rock wieder an ihren Oberschenkeln herunter und wandte sich zum Gehen. Sie zögerte einen Moment und drehte sich noch einmal zu ihm um.
„Das machen wir jetzt jeden Morgen“, sagte sie ernst. „Morgen früh um acht klingelst Du bei mir und wichst mir mein Höschen voll!“
Ohne eine Antwort abzuwarten, stieg Anja die Treppen herunter. Der klamme Fetzen Stoff unter ihrem Rock rieb dabei auf ihrer Haut hin und her.
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Text © 2011 Nelly Porneaux, http://nellyporneaux.tumblr.com, http://nellyporneaux.wordpress.com
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Bild:
(via borntolose-livetowin)












